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  • Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Herausforderungen und Chancen für die Maritime Wirtschaft

    Die internationale Schifffahrt ist Rückgrat des globalen Handels – und zugleich ein bedeutender Emittent klimaschädlicher Gase. Weltweit verursacht sie rund zwei Prozent der energiebedingten CO₂-Emissionen. Angesichts des steigenden Transportvolumens und strenger Klimaziele wächst der Druck, die Branche nachhaltig zu transformieren. Der folgende Blogbeitrag soll die wichtigen Themen in diesem Zusammenhang zusammenfassen und Hunger auf Mehr machen - auf unsere Seminarreihe für die Schifffahrt, die ab Oktober 2025 starten wird. Die Schifffahrt steht vor großen Herausforderungen - aber auch vor ganz neuen Chancen! Alternative Schiffskraftstoffe: Wegweiser zur Dekarbonisierung Ein zentraler Hebel für klimafreundliche Schifffahrt ist der Wechsel von fossilen Brennstoffen hin zu emissionsärmeren oder klimaneutralen Alternativen. Besonders im Fokus stehen: LNG (Flüssigerdgas): Bereits vielfach im Einsatz, senkt es die CO₂-Emissionen gegenüber Schweröl deutlich. Dennoch bleibt LNG ein fossiler Kraftstoff mit hohem Methanpotenzial, was den Klimaeffekt relativiert. Wasserstoff: Grüner Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen gilt als vielversprechend, erfordert jedoch erheblich mehr Speicherraum und spezielle Infrastruktur. Derzeit eher für kürzere Küstenstrecken geeignet. Methanol: Flüssig, handhabbar und mit bestehenden Motoren kompatibel – wenn aus grünem Strom und CO₂ hergestellt, kann Methanol nahezu klimaneutral sein. Es gilt als sicherer und biologisch abbaubarer Kraftstoff. Ammoniak: CO₂-frei im Betrieb, aber toxisch in der Handhabung. Erste Schiffe mit Ammoniak als Treibstoff befinden sich bereits in Planung. Die Herausforderungen liegen vor allem in Sicherheit und Infrastruktur. E-Fuels: Synthetische Kraftstoffe versprechen eine nahezu emissionsfreie Lösung, da sie mit existierender Infrastruktur nutzbar sind. Noch sind sie teuer und nicht in ausreichender Menge verfügbar. Internationale und europäische Klimaregulierung Die Schifffahrt steht vor strengeren Umweltvorgaben. Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) strebt Netto-Null-Emissionen bis 2050 an – mit Zwischenzielen für 2030 und 2040. Auch auf EU-Ebene schreiten die Regulierungen voran: Seit 2024 ist die Schifffahrt Teil des europäischen Emissionshandels. Ab 2025 greift zudem die FuelEU Maritime-Verordnung, die einen schrittweisen Umstieg auf emissionsärmere Kraftstoffe vorschreibt. Diese politischen Weichenstellungen schaffen Druck, aber auch Orientierung: Wer frühzeitig in nachhaltige Technologien investiert, kann von kommenden Marktchancen profitieren. Die IMO strebt bis 2050 Netto-Null-Emissionen an - Innovationen sind notwendig! Grüne Häfen: Die neue Infrastruktur des Seeverkehrs Auch die Hafenwirtschaft stellt sich neu auf. „Green Ports“ setzen auf saubere Technologien und emissionsarme Abläufe: Landstromversorgung ermöglicht das emissionsfreie Liegen von Schiffen im Hafen. Elektrifizierung von Hafenfahrzeugen wie Kränen, Staplern und Shuttles senkt Lärm- und Schadstoffbelastung. Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarkraft werden zur Eigenversorgung genutzt. Alternative Bunkeranlagen machen Häfen fit für Wasserstoff, Methanol oder Ammoniak. Monitoring-Systeme und grüne Gebäude steigern Energieeffizienz und senken Betriebskosten. Moderne Häfen entwickeln sich zu integralen Knotenpunkten einer nachhaltigen, digitalisierten Transportkette – von der Energiegewinnung bis zur Logistik. Digitale Innovationen: Effizienz durch Technologie Digitalisierung bietet kurzfristig umsetzbare Chancen zur Emissionsreduktion – unabhängig vom Kraftstoff. Smart Shipping, datenbasierte Routenplanung und automatisierte Prozesse steigern die Effizienz erheblich. KI-gestützte Navigation optimiert Streckenführung und spart Treibstoff. Autonome Systeme für Schiffe und Hafenprozesse ermöglichen präzise, emissionsarme Abläufe. Wind-Assistenzsysteme wie Segelrotoren oder Kites ergänzen den Antrieb durch erneuerbare Energie. Digitale Zwillinge und IoT-Lösungen verbessern die Wartung und Auslastung von Schiffen. Solche Technologien lassen sich oft in bestehende Flotten integrieren und leisten sofort einen Beitrag zur Dekarbonisierung. Hürden bei Finanzierung, Skalierung und Regulatorik Die nachhaltige Transformation ist kapitalintensiv – gerade kleinere Reedereien oder Häfen stoßen an finanzielle und technische Grenzen. Hinzu kommen Unsicherheiten durch sich verändernde Regulierungen und fehlende Standards, etwa bei neuen Kraftstoffen oder Emissionszertifikaten. Ein weiteres Hindernis ist die mangelnde Verfügbarkeit klimafreundlicher Brennstoffe. Noch fehlen weltweit Produktionskapazitäten für grünen Wasserstoff oder E-Fuels in industriellem Maßstab. Die Skalierung ist komplex und erfordert öffentliche Förderung, partnerschaftliche Modelle und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen. Chancen für die Impact Economy Trotz der Herausforderungen bietet die Transformation enorme Potenziale – besonders für Akteure aus der Nachhaltigkeits- und Innovationsszene. Gefragt sind: Unternehmen, die klimafreundliche Kraftstoffe entwickeln oder in der Kreislaufwirtschaft aktiv sind. Anbieter von Effizienztechnologien, Digitalisierungslösungen und emissionsarmer Antriebstechnik . Spezialisten für grüne Logistik, nachhaltige Finanzierung oder ESG-Beratung . Häfen, die sich zu Knotenpunkten nachhaltiger Lieferketten entwickeln wollen. Die Schifffahrt der Zukunft braucht neue Geschäftsmodelle, partnerschaftliche Innovation und starke Netzwerke. Unternehmen aus der Impact Economy – von Start-ups über KMUs bis hin zu NGOs – können in dieser Transformation eine Schlüsselrolle einnehmen. Abschließend: Die Dekarbonisierung der Schifffahrt ist kein Nischenthema mehr – sie ist eine globale Herausforderung mit konkreten regionalen Handlungsfeldern. Wer jetzt in grüne Lösungen investiert, schafft Mehrwert für Umwelt, Gesellschaft und eigene Wettbewerbsfähigkeit. Gerade in der Blauen Wirtschaft bieten sich enorme Chancen für verantwortungsvolles Wachstum. Das Blaue Netzwerk - das Netzwerk für die Schifffahrt von Morgen Sie wollen Teil dieser Bewegung, die Schifffahrt nachhaltiger zu gestalten, werden? Dann machen Sie mit! Das Blaue Netzwerk ist ihr Partner, ihre Community, ihr Förderprogramm für eine Schifffahrt der Zukunft - für den Planeten, die Meere und die Wirtschaft. Gemeinsam mit Ihnen freuen wir uns auf die Reise. Stellen Sie noch heute Ihren Aufnahmeantrag auf unserer Webseite oder laden Sie sich unter folgendem Button unseren Programmflyer runter, um noch mehr über die Benefits unseren Netzwerkes für eine nachhaltige Maritime und Blaue Wirtschaft zu erfahren:

  • Die Mission: die Blaue Wirtschaft nachhaltig und zukunftsfähig gestalten

    Der offizielle Startschuß ist gefallen: Das Blaue Netzwerk lud am vergangenen Freitag zu seiner 1.Netzwerkveranstaltung ein - ein voller Erfolg. Akteure der maritimen Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft hörten spannende Vorträge über den Träger des Projekts Atrium Environmental , das vom BMWK und ESF Plus getragene DBN-Förderprogramm und dahinterstehende Team. Mit gesetzten Segeln und leckerem Catering wurden Stunden voller Diskussionen, interessantem Austausch und Sammeln von Ideen gefüllt. Das zugrunde liegende Ziel des Projekts die Meere und Ozeane zu schützen , als Grundlage des Lebens und Wirtschaftens von Milliarden von Menschen stand dabei stets im Fokus. Führt man sich die Zahlen vor Augen so erscheint das Anliegen nur folgerichtig: 90% der weltweit gehandelten Güter nutzen die Meeresstraßen zum Transit, 50% unseres geatmeten Sauerstoffs entsteht im Ozean und große Teile der Bevölkerungen nutzen die Ressourcen des Wassers, um sich mit Proteinen, Rohstoffen und Energie zu versorgen. Für alle, die nicht dabei sein konnten, ein kleiner Recap der Auftaktveranstaltung mitsamt Impressionen der verschiedenen Vorträge: Dr. Anna Canning hielt einen kurzen Vortrag über ihre eigene Unternehmen, den Träger des Projekts Atrium Environmental, den sie zugleich nutzte, das Team vorzustellen. Daran anschließend war es unsere Projektleitung Franziska Färber , welche die Freude hatte das Projekt selbst in ausführlicheren Worten darzustellen. Schlußendlich gab Konstantin Stamm - unser Markrtingleiter - einen Einblick in unsere Online-Platform, den Knowledge Hub, welcher immer und überall für unsere teilnehmenden Unternehmen zur Verfügung stehen soll. Als dann der Worte genug war, ging es ins Netzwerken: mit unseren Gästen genossen wir bei lecker regionalem Bio-Catering die Zeit zum Austausch. Ein schöner, intensiver Tag, den wir lange vorbereitet und geplant hatten - für uns war es ein Freude und stärkte erneut die Motivation Teil der Reise hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Maritimen Branche zu sein. Mit neuem Wind hinter dem DBN-Kahn geht es nun für uns weiter. Die erste Seminarreihe für die Branche der Fischerei & Aquakultur steht bald schon an und wir haben noch viel vor. Ruhige See? Die muss warten, denn unser Ziel ist klar, unsere Mission im Gange. Übrigens: falls Sie als Akteur in einer unserer Branchen sind - sei es als Unternehmen, Verband oder Verein, Ministerium oder Behörde - wir freuen uns über jeden, der mit uns auf die Reise gehen will. Dabei kann die Beteiligung an dieser ganz unterschiedlich aussehen, denn nur wenn Unternehmen von den tollen Möglichkeiten unseres Programmes erfahren, so können diese davon auch profitieren. Daher unser Auftrag an Sie: RUFEN SIE ES IN DIE WELT HINAUS. Natürlich ist dies Augenzwinkernd gemeint, aber dennoch ernst. Wir brauchen Sie, die Blaue Wirtschaft braucht Förderung und die Weltmeere uns alle. Wenn Sie mehr erfahren wollen, schauen Sie sich auf unserer Webseite um oder folgen Sie uns auf LinkedIn . Ebenso gerne dürfen Sie sich bei uns melden und mit uns sprechen - wir freuen uns drauf! In diesem Sinne an alle Gäste einen großen Dank für den tollen Tag. Das DBN-Team.

  • DBN - Das Blaue Netzwerk ist online: wir unterstützen Start-Ups und KMUs auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft in der Blauen Wirtschaft

    Das Blaue Netzwerk ist ein vom BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) und ESF Plus (Europäischen Sozialfonds) unterstützes Förderprogramm für gemeinwohlorientierte Start-Ups und Klein- und Mittelständische Unternehmen in der Blauen Wirtschaft , um ein nachhaltigeres Unternehmenshandeln zu ermöglichen. DBN unterstützt Start-Ups und KMUs mit Gemeinwohlorientierung auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft. Im Zielfokus sind dabei die Branchen: Fischerei & Aquakultur, Schifffahrt, Meerestechnik sowie Tourimus . Im täglichen Handeln und in der Nachhaltigkeits-Transformation sehen sich gemeinwohlorientierte Unternehmen einer Vielzahl von Herausforderungen gegenüber: Zugang zu ausreichenden Finanzmitteln und personellen Ressourcen Anerkennung und Wertschätzung in der öffentlichen Meinung Komplexes und stets wechselndes regulatorisches Umfeld Um diesen zu begegnen wurde Das Blaue Netzwerk (DBN) ins Leben gerufen. Mit Hilfe des Programms können sich gemeinwohlorientierte Unternehmen der obigen Branchen Unterstützung sichern, die ihnen hilft den Weg zu mehr Nachhaltigkeit erfolgreich zu gestalten. DBN ist eine staatlich und europäisch geförderte Initiative von Atrium Environmental , einem Beratungsunternehmen für die maritime Wirtschaft. Gemeinwohlorientierte Unternehmen entwickeln Lösungsstrategien zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unserer Zeit (z.B. Klimawandel, soziale Ungleichheit oder eine globale Pandemie) und reinvestieren einen Großteil ihrer Einnahmen, um dieses soziale Ziel zu erreichen. Die Umsetzung erfordert Ressourcen, die durch großen Konkurrenzdruck ein wertvolles Gut darstellen und nicht selten bereits knapp sind - genau hier setzt das Förderprogramm von DBN an. Das Förderprogramm von DBN beinhaltet folgende Programmkomponenten in einem monetären Gegenwert von 11.550€ , wovon 90% - Start-Ups erhalten eine Zusatzreduktion - übernommen werden: Fachspezifische Seminare - 32 Stunden Individuelle Beratungseinheiten - 8 Sessions Digitale Platform & Knowledge Hub - 4 Stunden Online-Material Netzwerkevents - 2,5 Tage Wenn das Programm für Sie interessant klingt und Ihr Unternehmen gemeinwohlorientiert ist oder werden möchte, zögern Sie nicht auf unserer Webseite eine unverbindliche Förderanfrage zu stellen oder nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um über die Fördermöglichkeiten zu sprechen. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten. DBN ist ihr Partner für eine erfolgreiche Transformation in zu Nachhaltigkeit. Wir freuen uns auf die Zukunft und die Zusammenarbeit mit Ihnen. Ihre Team von DBN

  • DBN-Auftaktveranstaltung: jetzt anmelden!

    Am 14.2.2025 ist es soweit: Das Blaue Netzwerk lädt zur DBN-Auftaktveranstaltung ein und möchte mit bestehenden und möglichen Partnern einige gemeinsame Stunden nutzen, um das Projekt vorzustellen, den Stand der Dinge zu erläutern und interessante Gespräche zu führen. Da Projekte nur so gut wie ihr Umfeld sind, freuen wir uns auf ihre Expertise und Einblicke in die Blaue Wirtschaft - gemeinsam für eine nachhaltigere Zukunft, glückliche Akteure und gesunde Meere für Generationen. Das Blaue Netzwerk lädt zur DBN-Auftaktveranstaltung am 14.02.2025 ein. Programmüberblick Wann : Freitag, 14.02.2025 ab 12:30  Wo : Kieler Innovations- und Technologiezentrum (KITZ), Schauenburgerstraße 116 in Kiel  Programm :  12:30 Ankommen  13:00 Begrüßung durch Anna Canning ( Geschäftsführerin )  13:05 Vorstellen des neuen Projektes „Das Blaue Netzwerk“  13:30 Sneak-Peak des „Information Hubs“: Eine online Plattform mit Informationen rund um Nachhaltigkeit für Unternehmen der maritimen Wirtschaft  13:45 Fragen und Feedback  14:00 Zeit fürs Netzwerken und Kennenlernen bei Getränken und Snacks  Sie sind interessiert an einer Teilnahme oder generell einer Partnerschaft mit uns? Sie arbeiten in der Blauen Wirtschaft und verfügen über wichtige Expertise? Dann freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen - zögern Sie nicht: Lassen Sie uns zusammen die Blaue Wirtschaft bereit für die anstehenden und bereits vorhandenen Herausforderungen machen. Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Betreff "DBN-Auftaktveranstaltung" an info@atriumenvironmental.com , rufen Sie unter +49 (0) 17641974290 an oder klicken Sie auf den folgenden Button: Mit lieben Grüßen Das Team von DBN

  • Nachhaltigkeits-Umfrage: unterstützen Sie uns unser Programm noch besser an Ihren Belangen und Herausforderungen auszurichten

    Das Blaue Netzwerk möchte Ihr Unternehmen in der Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit einen möglichst optimalen Beratungs- und Servicerahmen bieten. Damit dies möglich ist, sind wir auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Die von uns gestaltete Umfrage hilft uns besser zu verstehen, welchen Herausforderungen Sie sich gegenüber sehen und welche Seminarformate Ihrer Meinung für Sie im DBN-Förderprogramm wären. Klicken Sie einfach auf den folgenden Button und beantworten Sie uns lediglich einige, kurze Fragen (2 Minuten): Wir danken Ihnen herzlich im Voraus. Zögern Sie nicht uns hinsichtlich des Förderprogramms zu kontaktieren oder stellen Sie direkt eine unverbindliche Förderanfrage für Ihr Unternehmen. Mit lieben Grüßen Ihr Team von DBN

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Gemeinwohlökonomie in der Maritimen Wirtschaft in Deutschland

Das Projekt "Das Blaue Netzwerk" wird im Rahmen des Programms "Nachhaltig Wirken" durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) und den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Gefördert durch Das Projekt Das Blaue Netzwerk wird im Rahmen des Programms Nachhaltig Wir
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